iPad 3 Laufzeit vom Akku optimieren.

Ein wesentlicher Unterschied vom neuen iPad in der täglichen Benutzung, ist die Akkuladezeit und nicht der Akkuverbrauch, denn der bzw. die Laufzeit beträgt etwa maximal 8-10 Stunden je nach Nutzung, wie beim iPad 2.

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Beim iPad 2 was ohne Probleme möglich, den Akku innerhalb von 3-4 Stunden komplett aufzuladen. Das neue iPad Braucht jedoch 5-6 h zum laden, denn Apple musste den Akku spürbar vergrößern. Zwar hat sich die physische Größe kaum verändert, die Kapazität konnte Apple jedoch deutlich steigern – von 25 Wattstunden auf 42,5 Wattstunden, was natürlich eine längere Ladenzeit mit sich bringt.

Nun soll es in diesem Artikel aber darum gehen, den Akku bzw. die Laufzeit beim iPad 3 zu optimieren. Man kann natürlich die gesamte Konnektivität wie WLAN, Bluetooth und UMTS abschalten, aber das sollte eigentlich nicht der Sinn der Sache sein. Ein großer Akkukiller ist der Push-Dienst, den ich mindestens durch den Apple iCloud Service und Google Exchange nutze. Da ich zusätzlich ein iPhone besitze, welches mich bereits per Push-Dienst informiert, brauche ich nicht die Benachrichtigung über neue E-Mails usw. in Echtzeit auch auf dem iPad und habe somit Push deaktiviert und auf Stündliches laden gestellt und das reicht vollkommen aus.

Weiterhin habe ich mir die Einstellung verschiedener Apps angeschaut und das nicht in der App selber, sondern über Einstellungen direkt am iPad. Da jeder Nutzer in der Regel unterschiedliche Applikationen installiert hat bzw. nutz, muss auch jeder bei sich selber individuell schauen welche Apps eventuell im Hintergrund Daten ziehen oder welche per Push-Dienst über Aktionen benachrichtigt obwohl man das eigentlich nicht braucht. Ein kleiner Akkukiller bei mir war zum Beispiel Facebook und der dortige Push.

Kurz um es ist so das wenn ich das iPad nicht benutze, es also im Standby rumliegt, verbraucht es so gut wie keinen Strom und das obwohl natürlich WLAN bzw. UMTS eingeschaltet ist. Bevor ich diese Optimierungen durchgeführt hatte, war so das eigentlich nun ja sagen wir so, das pro Stunde 3-5 % Akkuleistung einfach auch durch Nichtnutzung verbraucht wurden. Wenn das iPad also eine Zeit lang einfach im Rucksack liegt, dann wundert man sich wo eben mal 15-20 % Akkuleistung hingegangen sind.

Fazit: Mit der bisschen Optimierung durch das überprüfen was die einzelnen Apps im Hintergrund automatisch tun und wie möchte ich meine E-Mails und sonstige Dienste auf meinem iPod empfangen, vor allem wenn ich bereits ein iPhone habe, denn dann benötige ich doch nicht auf beiden gleichzeitig in Echtzeit eine Benachrichtigung über neue E-Mails. Aber natürlich muss das jeder für sich selber wissen und nicht jeder iPad Besitzer hat auch ein iPhone bzw. ein anderes Smartphone. Aber wenn dem so ist, dann sollte man sich über das eigene Nutzerverhalten klar werden. Ich etwa schaue nicht bei jeder Benachrichtigung auf das iPad, sondern eher auf das iPhone und dann entscheide ich, ob diese Nachricht eventuell lieber auf dem iPad bearbeitet wird.

Magazine auf dem iPad – von schlecht bis richtig gut ! Heise, Macwelt und Wired im Vergleich

Zum reinen „digitalen“ Lesen von Büchern gibt es sicherlich nichts besseres außer einen ebook Reader, wie zum Beispiel den Amazon Kindle. Aber bei aufwändig aufbereiteten Magazinen, versagen die ebook Reader kläglich, was alleine schon daran liegt dass sie keine Farben darstellen können. Auf dem iPad gibt es bereits eine recht akzeptable Anzahl an Magazinen, die sich jedoch in ihrer Qualität bzw. Funktionsumfang deutlich voneinander unterscheiden.

Zum einen kann man die Magazine direkt am iPad oder iPhone im Zeitungskiosk kaufen, wo schon sehr viele Zeitschriften und Tageszeitungen vertreten sind. Der Zeitungskiosk dient dabei als eine Art Ordner aus dem die eigentlichen Apps gestartet werden, die aber sehr einheitlich auftreten. In der einzelnen Aufbereitung also dem eigentlichen Kern unterscheiden sich die verschiedenen Magazine oder Zeitschriften deutlich in ihrer Qualität. Ich kann jetzt hier nicht jede Zeitschrift gegeneinander antreten lassen, daher picke ich 3 Magazine aus dem IT bzw. Multimedia Bereich heraus und das wären zum einen die c’t vom Heise Verlag, dann die Macwelt vom Macup Verlag und zu guter letzt eines der ersten Magazine auf dem iPad das Magazin Wired vom Condé Nast Verlag. Weiterlesen

iPhone wiederbeleben

Schon öfters wurde ich gefragt, was man machen soll/muss wenn man erschreckend feststellt, das iPhone ist aus und geht nicht mehr an. Auch nicht nachdem es einige Zeit am funktionierenden Stromkabel gehangen hat.

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Es ist in 99% der Fällen mit einem Hardreset getan. Das geht ganz einfach indem man den Powerbutton (oben) und den Homebutton (unten) etwa 10 sec. gemeinsam gedrückt hält, bis das Apple Logo erscheint.

Mac OS X ist nicht so sicher wie man glaubt. Der Trojaner Flashback ist der Beweis

Lange Zeit hieß es immer „Mac OSX ist sicher“ und im Prinzip ist das Apple Betriebssystem auch als sehr sicher zu bezeichnen, aber Microsoft Windows 7 eigentlich auch. Das Problem ist die Verbreitung der Betriebssysteme und etwa die Wirtschaftlichen Interessen die hinter der Entwicklung eines Trojaners oder eines Virus stecken.

Laut den Web-Analysten von .Net Applications konnte Windows im März 2012 wieder bei den Marktanteilen zulegen und liegt bei 92,48% während OSX bei 6,54% und Linux bei 0,98% liegt.Es ist also auf der einen Seite klar, das sich die Entwicklung eines Schädlings für die Plattform Windows Aufgrund der Nutzerzahlen eher „lohnt“ als für die anderen Plattformen. Weiterlesen

BYOD Bring Your Own Device – Eine der dümmsten Ideen aller Zeiten von Gartner, Forrester und Vorständen

Ich bin auf einen Artikel von Scot A. Turban gestoßen, einem anerkannten Security Spezialisten aus den USA und früherem Ethical Hacker bei IBM. Besser kann man BYOD nicht auf den Punkt bringen. Es ist nicht wenig Test, aber dank der super netten Art, das Thema auf den Punkt zu bringen, lässt es sich super lesen !

BBYODring Your Own Device (BYOD) ist eine Bewegung, die unzweifelhaft von einigen schwachsinnigen CIO / CTO und CEOs und ihren Kumpeln bei Gartner ausgeheckt wurde. Wenn Sie sich noch nicht mit dem Konzept von BYOD auseinandergesetzt haben, gehen Sie einfach auf Google um es zu verstehen. Meine Theorie, wie all dies entstehen konnte, ist das folgende Szenario. Weiterlesen

Spracherkennung am Mac – Besser als ich dachte !

dragon-dictation-b2Sehr lange habe ich mich nicht mehr mit dem Thema Spracherkennung am PC bzw. Mac befasst. Das letzte Mal, ist etwa 10 Jahre her und hatte mit dem digitalen Diktat im Krankenhaus zu tun. Dass die Technik sich weiterentwickelt hat,  nd auch für den Privatanwender sich in einem erschwinglichen Preissegment bewegt, konnte ich mir zwar schon vorstellen, aber dass sie so gut ist, hätte ich nicht gedacht.

Ich hab mir also für den Mac, die Software DragonDictate (Link) von Nuance besorgt, und bei Amazon für knapp 20,00 € ein schickes Stand-Mikrofon besorgt. Selbst ohne große Einarbeitung, bzw. Lernphase, zeigte die Software schon bemerkenswerte Ergebnisse. Natürlich war ich mit den Ergebnissen noch nicht zu 100 % zufrieden, also musste die Software bzw. auch ich lernen. Also startet man das Sprachtraining, was aus 3 Trainingseinheiten besteht. Die 1. relativ einfach und man muss nur etwa 5 min verschiedene Textpassagen nach sprechen. Danach ist das Ergebnis aber schon deutlich besser, jedoch wollte ich es natürlich so gut ausreizen wie nur geht. Also Stufe 2 und 3 in den ich jeweils kurze Romane von Theodor Fontane vorlesen musste. Beim vorlesen kommt man sich ein wenig dämlich vor, aber ganz ehrlich das Ergebnis ist echt wert. Nach einigem probieren, würde ich sagen dass wenn man relativ deutlich spricht, die Trefferquote bei 95 % liegt. Natürlich ist es möglich, einzelne Wörter oder Sätze mit der Software zu lernen um das Ergebnis zu optimieren.

Mit 199 € Software nicht gerade günstig und für die ab und zu Nutzung auch sicherlich nicht unbedingt zu empfehlen. Dagegen spricht einfach 1. der Preis und 2. die Arbeit die man für das lernen in die Software bzw. mit der Software investieren muss. Aber wenn man relativ viele Texte publizieren möchte und nicht der Tastenschreiber vor dem Herrn ist, oder natürlich in irgendeiner Weise körperlich in diesem Bereich eingeschränkt ist, dann ist die Software sehr zu empfehlen und die Zeitersparnis könnte die Kosten und wieder rein holen!