Typo3 erscheint in Version 7.4 und mit deutlich mehr Änderungen als der Vorgänger

Unter dem Titel „nothing is impossible“ ist das begehrte Content-Management-System (CMS) Typo3 Anfang August in nächste Runde gestartet. Bei Version 7.4 legte das Entwicklerteam den Fokus vor allem auf Verbesserungen des Backends. Typo3 gilt neben WordPress, Joomla! und Drupal als eines der beliebtesten Open-Source-Systeme zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten.

typo3

Obwohl das CMS etwa gegenüber WordPress als komplex gilt, steht es aufgrund seiner Funktionalität bei vielen Webhostern als Standard-Anwendung zur Verfügung und kann dank einführender Installationshinweise selbst von Einsteigern kompetent genutzt werden. Für Profis ist Typo3 vor allem aufgrund der sehr vielfältigen Erweiterungs- und Individualisierungsmöglichkeiten interessant. Wir werfen hier mal einen Blick auf das neue Sprint-Release der aktuellen Version 7.4.

Vor allem Backend-Nutzern wird die neue Typo3-Version deutlich mehr Spaß machen. Neben der Möglichkeit, einen Avatar hochzuladen, der zum Beispiel im Changelog neben dem Namen angezeigt wird, ist im Backend nun jederzeit erkennbar, welcher Anwender gerade eingeloggt ist. Erleichtert wird der Workflow im Backend zudem durch eine Anpassung der Pop-up- und Entscheidungsdialoge an das übrige Benutzer-Interface des Backends. Zudem haben wichtige Einträge wie beispielsweise das Inhaltselement ein zusätzliches internes Beschreibungsfeld erhalten, in dem Anwender Kommentare und Informationen hinterlegen können, die von anderen Bearbeitern beachtet werden sollten.

Typo3-v7.4-1

Verbessert wurde zudem das Konflikt-Handling beim Datei-Upload. Probleme mit Dateien gleichen Namens werden künftig vermieden, da Typo3 7.4 Namenskonflikte bereits erkennt, bevor die Dateien auf den Server geladen werden. Anwender können künftig selbst entscheiden, ob sie die entsprechenden Dateien überschreiben, überspringen oder löschen möchten. Weitere Anpassungen betreffen die Composer-Struktur sowie das Admin-Panel und werden vor allem Entwickler freuen, die vorhaben, ein neues Projekt aufzusetzen. Zudem ist Typo3 CMS 7.4 das erste Open-Source-CMS, das den neuen PSR-7-Standard nutzt.

Typo3-v7.4-2
Bilder: typo3.org

Super Sound für kleines Geld: Der EasyAcc DP100 Bluetooth Lautsprecher im Test

Ja ich weiß, man soll nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und ich versuche dieses bei meinen Tests auch immer zu beherzigen, aber es ist ja eigentlich auch nur menschlich. Somit muss sich jeder portable Bluetooth Lautsprecher automatisch gegen den hier im Blog schon oft erwähnten und gelobten SoundLink mini von Bose behaupten und heute ist der DP 100 von EasyAcc (Link) an der Reihe und hat mich positiv sehr überrascht.

DP-100-1

Normalerweise kommt aus den kleinen Boxen in dem Preissegment eigentlich nur etwas raus, was man als Gekrächze bezeichnen kann und ich will darüber lieber nichts hören. Der DP 100 zeigt aber, dass man auch für wenig Geld etwas feines für seine Ohren bekommen kann. Klar kommt er an die Überragende Soundqualität vom Soundlink mini nicht heran, aber hey er kostet auch nur ein achtel davon!

Der Preis ist wirklich interessant, denn mit knapp 25 Eurönchen ist man mit dabei und bekommt dafür mit 6,6 x 6,6 x 9,6 cm und lediglich 298 Gramm einen sehr portablen Lautsprecher in einem schicken Design. So eine kleine und günstige Box, kann man locker überall mit hinnehmen und wenn mir die vom Steg in den Badesee fällt, oder unterwegs Abhandenkommen sollte, dann tut das meinem Geldbeutel nicht so weh. Weiterlesen

Logitech MX Anywhere 2 für Win und Mac im Test

Die Firma Logitech baut schon verdammt geiles Zubehör und über die „große“ Logitech MX Performance hat Basti hier im Blog bereits ausführlich berichtet. Mir persönlich ist die Maus zu groß und somit habe ich mir die neue Logitech MX Anywhere 2 Bluetooth Maus (Link) zugelegt, welche meine Apple Magic Mouse ablösen soll.

Logitech MX Anywhere 2 - 1

Was ich an meiner Apple Magic Mouse immer sehr geschätzt hatte, war neben ihrer geringen Größe, auch die Möglichkeit Touch-Gesten zu verwenden. Von diesen Gesten gebrauchte ich aber dann im normalen Tagesgeschäft deutlich weniger, als zur Verfügung standen. Wir ihr euch denken könnt, verbringe ich einen großen Teil meiner Zeit im Netz und so sind mir die Tasten für Vor- und zurück sehr wichtig und wenn man viele Fenster bzw., Programme gleichzeitig geöffnet hat, dann per Mission Control bequem zwischen den Fenstern zu wechseln.

Logitech MX Anywhere 2 - 8

Die MX Anywhere 2 ist gegenüber der Magic Mouse deutlich Ergonomischer und bietet mit Logitech Options viele tolle Einstellungsmöglichkeiten auch auf dem Mac. Hier sei hervorzuheben, dass die Software und damit die Möglichkeit Tasten individuell zu belegen, für Windows und Mac zur Verfügung steht. Somit bekommt man hier eine Maus für beide Welten und auf der Unterseite findet man einen kleinen Knopf, mit dem man schnell und einfach zwischen 3 verbundenen Systemen wechseln kann. Weiterlesen

Mit MacClean 2 den Mac kostenlos von Datenmüll befreien

Eigentlich kostet Speicherplatz nicht mehr wirklich viel Geld und externe 2,5″ USB 3.0 Festplatten wie etwa von Western Digital, sind mit 2 Terabyte (Link) bereits für unter 100€ zu haben. Apple lässt sich Speicherplatz aber immer noch sehr gut bezahlen auch wenn hier schneller PCIe-basierter Flash-Speicher verbaut wird. Wenn sich aber der interne Speicherplatz dem Ende neigt, kann man den Mac einfach mit der kostenlosen Software MacClean 2 von iMobie, von unnötigem Datenmüll befreien.

MacClean2-1Die Software ist kinderleicht zu bedienen und nachdem der Mac gescannt wurde, zeigt einem MacClean die Größe des zu gewinnenden Speicherplatzes an. Die zu scannenden Bereiche lassen sich zu einen natürlich einzeln selektieren und auch noch verfeinern.

Weiterlesen

Ein Tekkie packt den Koffer – Was alles an Technik mit in den Urlaub muss!

Neben T-Shirts, Hosen, Socken und Co gehören auch viele technische Spielereien für einen Tekki einfach mit ins Reisegepäck. Da ich gerade meine Sachen für den nächsten Urlaub packe, will ich euch meinen Technik-Koffer nicht vorenthalten. Hierfür habe ich mir einen Kabinen-Trolley (Link) gekauft, der bei allen Airlines mit an Board genommen werden darf (Maße: 55x35x20 cm). Ihr müsst lediglich auf die unterschiedlichen Gewichtsbeschränkungen der Airlines achten.
IMG_2123

Fangen wir bei einem Basic an: die Kofferwaage (Link). Da gerade deutsche Airlines, wie Germanwings, mittlerweile anfangen auch das Handgepäck zu wiegen (bei GW max. 8 kg) ist die Kofferwaage ein kleiner Helfer, da  ein Kabinentrolley doch sehr schnell sehr schwer werden kann. Gerade wenn man noch etwas einkaufen will, ist es sinnvoll die kleine Kofferwaage mit dabei zu haben.  Weiterlesen

Heimautomatisierung im Garten mit dem Gardena Mähroboter R40Li im Test

Ich lasse mir gerne gewisse Arbeiten durch Technik abnehmen und warum nicht auch bei der Gartenarbeit und genauer beim Mähen meines Rasens. Also bin ich im Frühjahr 2015 losgezogen und habe mir den Mähroboter R40Li (Link) von Gardena zugelegt.

Gardena-1

Mein Garten ist nicht besonders verwinkelt und knapp 400 Quadratmeter groß und das sind somit perfekte Voraussetzungen für den kleinen Helfer, welcher von meinen Kids den Namen „Robo“ bekommen hat.

Die Einrichtung bzw. Vorbereitung des Grundstücks ist recht einfach, auch wenn man hier je nach Größe und Lage des Gartens ein paar Stündchen Zeit einrechnen sollte. Im Lieferumfang findet man nämlich neben dem Mäher und der Ladestation auch 150 Meter Begrenzungskabel und 200 kleine Plastikhaken. Das Begrenzungskabel wird mit der Ladestation verbunden und zeigt dem R40Li dann die Grenze des Grundstücks bzw. des von Ihm zu beackernden Bereichs. Damit macht er dann vor einem Blumenbeet halt und fährt nicht mal eben zum Nachbarn rüber, oder sogar auf die Straße.

Gardena-2

Ein Stück des Kabels wird als sogenanntes Suchkabel verwendet, damit der R40Li auch aus der entlegensten Ecke des Grundstücks den Weg in die Ladestation findet. Wie und wo man das Kabel am besten verlegt, wird sehr verständlich mit Bildchen in der passenden Bedienungsanleitung erklärt.


Man muss das Kabel für die Begrenzung des Mähbereichs nicht aufwendig vergraben, weil es zum einen mit der Zeit im Boden verschwindet und zum anderen wird vor allem an Anfang hier und da noch justiert. Für das Suchkabel habe ich mit einem Spaten, einfach einen dünnen Schlitz von der Ladestation bis in die vor dort aus äußerste Ecke des Grundstücks in den Rasen gemacht und das Kabel somit direkt verschwinden lassen. Kurz um, hier ist ein bisschen an Vorarbeit zu leisten, aber danach muss man sich eigentlich nur noch um ein paar Rasenkanten kümmern. Weiterlesen