Digitale Erinnerungen: Bitkom-Befragung zu Urlaubsfotos

Bildrechte: Flickr The Photographer Kurt Bauschardt CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Fotos sind das ideale Medium, um Eindrücke aus dem Urlaub, aus fernen Ländern und von fremden Kulturen mit in die Heimat zu nehmen. Mit welchen Geräten wir am liebsten Schnappschüsse erstellen, wie hoch der Anteil an Urlaubern inzwischen ist, die ihre Bilder in sozialen Netzwerken hochladen, und wie die digitalen Erinnerungen bevorzugt ins Analoge überführt werden, hat eine aktuelle Erhebung der Bitkom festgestellt. Die wichtigsten Ergebnisse lest ihr im Artikel.

Smartphone ist im Urlaub Spitzenreiter

Welche herausragende Rolle das Smartphone inzwischen für die digitale Fotografie spielt, verrät die Bitkom in einer Pressemeldung zu einer Studie, die den Vorlieben der Deutschen bei der digitalen Urlaubsfotografie auf den Grund geht. Demnach nutzen 68 Prozent aller Urlauber ab 14 Jahren die Handykamera für Urlaubsfotos. Kein Wunder: Die Geräte sind quasi immer griffbereit und überzeugen durch eine immer bessere Bildqualität. Anspruchsvolle Anwender vermissen jedoch meistens den optischen Zoom, den es bisher nur in einigen wenigen Smartphone-Kameras aus dem Highend-Segment gibt – bei digitalen Kameras ist er bereits Standard. Besonders beliebt sind die digitalen Kompaktkameras, die im Urlaub bereits jeder Vierte benutzt – so die Studie der Bitkom. Gegenüber digitalen Spiegelreflexkameras (die nur jeder Achte bevorzugt) zeichnen sich diese durch eine kleinere und kompaktere Bauweise aus – was wohl der Grund ist, warum viele Urlauber diesen Kameratypus als besonders reisetauglich empfinden. Umso erstaunlicher ist der Umstand, dass immerhin 27 Prozent angaben, mit dem Tablet Fotos zu machen.

Mehr als Hälfte der Befragten teilt Urlaubsfotos über Messenger-Dienste

Ebenfalls digital geht es zu, wenn es darum geht, die Urlaubsfotos mit den Liebsten daheim zu teilen: Statt Postkarten zu schreiben, teilen die meisten Urlauber ihre Bilder vorwiegend über Messenger und soziale Netzwerke. 59 Prozent gaben an, Messenger wie WhatsApp zu nutzen, 47 Prozent teilen Urlaubsfotos über Facebook, Instagram oder ähnliche Dienste – übrigens ziemlich zum Ärgernis der Daheimgebliebenen: 51 Prozent von ihnen sind von geteilten Urlaubsbildern genervt. Das Problem an digitalen Fotos ist, dass sie häufig auf Festplatten bzw. in der Cloud versauern oder auf Facebook-Seiten irgendwann in Vergessenheit geraten. Vor einem solchen Schicksal bewahren Ausdrucke: Immerhin 38 Prozent der befragten Urlaubsfotografen bestellen Abzüge im Laden. 23 Prozent nutzen dafür Onlinedienste wie posterXXL. Weitere Möglichkeiten zur Archivierung von Urlaubsfotos sind Fotobücher, die man am PC erstellt und anschließend ebenfalls bei solchen Anbietern drucken lässt. Bereits 17 Prozent der Befragten erstellen solche Fotobücher.

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