Erste Schritte mit Homematic IP

Nach unzähligen Artikeln über Homematic möchte ich mit diesem Artikel eine kurze Einführung in Homematic IP geben. Weitere Artikel zu Homematic IP werden in Zukunft folgen, also schau Dich doch einfach in unserem Homematic Bereich um. Bei Homematic IP handelt es sich um ein neues Hausautomationssystem von eQ-3. Es wird Homematic nicht ablösen und ist teilweise sogar zueinander kompatibel. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Homematic IP cloudbasiert arbeitet. Somit ist der Zugriff auf das eigene Heim sicher und sehr einfach möglich, aber dazu später.

Homematic-IP_Header
Homematic IP ist somit ideal für Einsteiger und Leute, die einfach die Funktion wollen und nicht an Bastellösungen interessiert sind.

Der Home Control Access Point – Was ist das?

Bei Homematic gab es eine Zentrale (CCU). Bei Homematic IP nennt es sich jetzt Home Control Access Point. Aber was verbirgt sich dahinter? Im Prinzip handelt es sich nur um eine Brücke zwischen den HM-IP Geräten und dem Internet. Der Access Point leitet also alle HM-IP Informationen in die Cloud und wieder zurück. Er trifft selber nicht die Entscheidung, was passiert, wenn z.B. ein Lichtschalter gedrückt wird.

Homematic-IP_AP

Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass keinerlei Einrichtung notwendig ist. Der Access Point wird mit Spannung versorgt und per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden – fertig.

Die Ersteinrichtung von Homematic IP

Da die gesamte Bedienung ausschließlich über die Homematic IP Smartphone App (kostenlos) erfolgt, empfiehlt es sich diese als erstes zu installieren. Die App wird zur Zeit für Android und iOS angeboten.

Homematic IP
Entwickler: eQ-3 AG
Preis: Kostenlos
Homematic IP
Entwickler: eQ-3 AG
Preis: Kostenlos

Währenddessen kann bereits der Access Point mit dem Internet verbunden werden. Nach ca. einer Minute sollte der Knopf irgendwann konstant blau leuchten. Falls dieser Fall nicht eintritt, einfach fortfahren. Die App führt den Benutzer durch alles weitere. Bei mir hat es auf Anhieb funktioniert (mit blauem Licht).

Im laufe der Ersteinrichtung muss der QR Code auf der Rückseite des Access Points gescannt werden oder ein Teil der SGTIN (klebt auf dem Gerät und auf der Verpackung) eingegeben werden. Zur Bestätigung, dass die Registrierung nicht von einem entfernten Angreifer stammt, muss als letztes der Knopf am Access Point betätigt werden. Nun solltet ihr die folgende Bestätigung sehen:

Homematic-IP_AccessPointSetup

Damit ist die Einrichtung abgeschlossen und es kann mit dem Anlernen des ersten Geräts begonnen werden. Über den gleichen Weg werden übrigens weitere Benutzer hinzugefügt. Einfach die App auf dem Handy der Freundin installieren, QR Code Scannen und noch den Knopf drücken.

Anlernen eines Homematic IP Geräts

Nachdem der Access Point eingerichtet ist, komme ich nun zum Anlernen der Geräte. Die Prozedur ist bei jedem Gerätetyp gleich und sehr einfach. Ich führe es im Folgenden anhand eines Türkontakts durch.

Ales erstes wird in der App der Anlernmodus aktiviert. Bei Android wird dazu vom linken Bildschirmrand in die Mitte geslidet. Nun wird der Menüpunkt Gerät anlernen ausgewählt.

Homematic-IP_TeachDevice

Im nächsten Schritt muss das Gerät eingeschaltet werden. Im Falle des Türkontakts werden die Batterien eingelegt. Ab jetzt befindet sich der Türkontakt für 3 Minuten im Anlernmodus, sollte diese Zeit nicht reichen, kann sie durch eine Betätigung der Taste an der Vorderseite um weitere 3 Minuten verlängert werden.

Wenn alles richtig läuft, wird der Tür-/Fensterkontakt erkannt und der Benutzer wird zur Eingabe der letzen vier Stellen der SGTIN aufgefordert. Diese befindet sich im Gerät selber, auf der Verpackung und auf einem mitgeliefertem Aufkleber (diesen Aufkleber übrigens gut aufheben, da er zusätzlich den Key enthält!). Alternativ kann der Barcode des zusätzlichen Aufklebers mit der App gescannt werden, dazu links unten auf das Barcode-Icon tippen.

Kurz danach wird nach einer Verwendung (z.B. Heizungssteuerung oder Alarm), Raum und einem Gerätenamen gefragt. Ich empfehle die Räume und Namen direkt sinnvoll (!) zu vergeben. Selbstverständlich lässt sich später alles ändern, ist aber mit wesentlich mehr Aufwand verbunden.

Homematic-IP_Contact

Ab jetzt ist der Sensor eingerichtet und sein Zustand kann auch außerhalb des eigenen WLAN über die App abgefragt werden. Zur Montage liegt ein doppelseitiger Klebestreifen und eine Reflektorfolie bei. Die Reflektorfolie wird nur bei dunklen Türen oder Fenstern benötigt, falls der Rahmen nicht genug Licht reflektiert. Ich würde es aber immer zuerst ohne ausprobieren. Sollte nicht jede Betätigung erkannt werden, kann die Folie auch später aufgeklebt werden (gegenüber des kleinen Fensters am Sensor).

Was kann Homematic IP sonst so?

Sehr interessant wird die Heizungssteuerung per Homematic IP, die Alarmfunktion oder einfach das Schalten von Lampen oder sonstigen Geräten.

Zur Zeit werden folgende Komponenten für Homematic IP Angeboten:

  • Access Point: Wie bereits oben beschrieben, der Weg eines jeden Gerätes in die Cloud. Er wird natürlich nur ein mal benötigt.
  • Heizkörperthermostat: Ersetzt die herkömmlichen Heizkörperthermostate. Somit wird der Raum nur dann geheizt, wenn auch wirklich der Bedarf besteht.
  • Wandthermostat & Luftfeuchtigkeitssensor: Hierüber kann die Raumtemperatur eingestellt werden. Weiterhin wird der Temperatursensor in dem Wandthermostat zur Regelung der Raumtemperatur benutzt, nicht der Sensor im Heizkörperthermostat. Dadurch wird nicht geheizt bis neben der Heizung hinter dem Vorhang die gewünschte Temperatur erreicht ist, sondern bis der Raum tatsächlich die gewünschte Temperatur erreicht hat. Letzteres ist ein unschlagbarer Vorteil!
  • Optischer Fenster- und Türkontakt: Kann Beispielsweise für Alarmfunktionen oder zum Abschalten der Heizung bei geöffnetem Fenster verwendet werden. Über die App lässt sich abfragen, ob vor dem Verlassen des Hauses auch wirklich alle Fenster geschlossen sind.
  • Wandtaster – 2 Fach: Der Taster kann vielfältig eingesetzt werden. Neben Licht lässt sich z.B. auch die Heizung damit verknüpfen.
  • Wandtaster 6-Fach: Damit können sechs Funktionen bedient werden.
  • Schaltsteckdose: Schalten von 230V Geräten. Es kann z.B. das Licht eingeschaltet werden oder für paranoide Leute lässt sich von unterwegs das Bügeleisen abschalten.
  • Schalt-Mess-Steckdose: Zusätzlich zur Schaltfunktion wird auch der Energieverbrauch gemessen.
  • Bewegungsmelder innen: Was soll ich sagen, er erkennt Bewegungen. Anwendbar als Alarmanlage oder einfach zum schalten des Lichts.
  • Bewegungsmelder außen: Mit integriertem Dämmerungssensor.
  • Innensirene: Aktustischer und optischer Alarm. Wird in eine Schaltsteckdose gesteckt. Wird mittlerweile ersetzt durch eine echte Homematic IP Sirene.
  • Schlüsselfernbedinung – Alarm: Hierüber kann der Zustand der Alarmanlage eingestellt werden. Das geht auch via App, aber eine Fernbedienung ist etwas Komfortabler.
  • Rauchmelder: Bei Rauch kann z.B. das Licht eingeschaltet werden. Alternativ kann er auch als Sirene für die Alarmfunktion verwendet werden.
  • Unterputz Schalt-/Messaktor: Lässt sich in unterputz Dosen verbauen.
  • Schalt-/Messaktor für Markenschalter: Ersetzt die Technik hinter dem herkömmlichen Lichtschalter. Die Blende bleibt erhalten.
  • Fußbodenheizungsaktor: Verfügbar in einer 24V und in einer 230V Variante. Jeweils mit 6 oder 12 steuerbaren Heizkreisen.

Weiterhin werden Starterkits für die Anwendungen Heizen und Alarm angeboten. Grundsätzlich macht es Sinn eines dieser Kits zu kaufen, da es günstiger ist, als die Komponenten einzeln zu kaufen. Selbst mit dem kleinen Sicherheitspaket lässt sich eine einfache Alarmanlage aufbauen. Erkennt der Bewegungsmelder im scharfen Zustand eine Bewegung , erhalten alle Benutzer sofort eine Pushbenachrichtigung auf das Smartphone. Das Set Sicherheit Plus ermöglicht zusätzlich die Aktivierung einer Alarmsirene.

Alle weiteren Komponenten können problemlos an den Access Point des Starterkits angelernt werden. Es gibt keine Limitierung auf eine bestimmte Anzahl an Geräten, wie es z.B. bei dem RWE System der Fall ist.

Folgende Startersets werden zur Zeit angeboten:

  • Sicherheit:  Zentrale + Bewegungsmelder + Fenster- und Türkontakt optisch
  • Sicherheit Plus: Zentrale + Bewegungsmelder + Schaltsteckdose + Fenster- und Türkontakt optisch + Innensirene
  • Raumklima: Access Point + Heizkörperthermostat + Fenster- und Türkontakt optisch

Mit ein paar wenigen Geräten lässt sich schon vieles erreichen. Die wesentlich komfortablere Heizungssteuerung und die Alarmanlagenfunktion geben ein gutes Gefühl und können sogar Heizkosten sparen. Je mehr Teilnehmer im eigenen Haus oder der Wohnung verbaut sind, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich.

Kompatibilität zu Homematic

Die Homematic IP Komponenten lassen sich an der CCU2 anlernen. Dabei werden sie aus dem Homematic IP System entfernt. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass keine Direktverknüpfungen von Homematic IP Geräten unterstütz werden. Ansonsten kann wie gewohnt über die CCU2 auf sie zugegriffen werden.

Wie das genau funktioniert stelle ich in einem späteren Artikel vor. Andersrum funktioniert es übrigens nicht! Die klassischen Homematic Komponenten können nicht an Homematic IP angelernt werden.

Mein Fazit

Es handelt sich bei Homematic IP um das ideale System für Einsteiger im Bereich Heimautomation. Die Kontrolle der Heizkörper erlaubt es dem Benutzer effizienter und somit kostengünstiger zu heizen. Die Alarmfunktionen  mit Hilfe von Tür-/Fensterkontakten und Bewegungsmeldern geben ein zusätzliches Sicherheitsgefühl. Auch der Komfortgewinn durch das Automatisieren der Beleuchtung ist ein riesiger Vorteil.

Wer sich morgens auf dem Weg zur Arbeit fragt, ob er vielleicht das Bügeleisen angelassen hat, kann mit Homematic IP einfach die Steckdose am Bügeleisen abschalten. Ich denke diesen Fall kennt jeder, aber im Normalfall ist das Bügeleisen dann aus ;) Bei mir jedenfalls.

Die äußerst intuitive Bedienung des Systems ermöglicht auch einem Laien die Einrichtung. Es werden keine Elektrotechnik-Kenntnisse benötigt, da die Komponenten entweder einfach in die Steckdose gesteckt werden oder per Batterie versorgt werden.

 

Das könnte Dich auch interessieren


16 Comments

  • Micha

    20. Dezember 2016

    Vielen Dank für die Übersicht und die Empfehlung! Der Markt von Smart Home Systemen wird immer größer und damit einhergehend unübersichtlicher, da hilft so ein Artikel, um sich zumindest innerhalb eines Herstellers zu entscheiden.

    Dass Homematic IP eine Dauerverbindung ins Internet benötigt, stört mich doch sehr. Wenn das Internet mal ausfällt (wie vor kurzem bei der Telekom), ist die ganze Steuerung blockiert.

    Du hast es gut beschrieben, die IP Version ist für Einsteiger und für User, die eine schnelle und komfortable Einrichtung wünschen und die klassische Version für die technisch versierten User.

    Und so lange es keine Rolladensteuerung gibt, ist es komplett uninteressant, vollständig auf Homematic IP zu bauen.

    Reply
    • Philipp

      Philipp

      20. Dezember 2016

      Hallo Micha,
      du solltest dir auch meinen Artikel zum Vergleich von Homematic IP und Homematic anschauen. Für Homematic gibt es Rolladenaktoren (z.B. hier bei Amazon). Sebastian hat das bei sich zu hause ist ziemlich cool. Dann gehen z.B. die Rolläden runter wenn der Beamer eingeschaltet wird. Ich habe leider keine Rolläden :( Sebastian hat dazu übrigens auch Artikel geschrieben (z.B. den hier).

      Viel Erfolg schon mal ;)
      Philipp

      Reply
    • Philipp

      Philipp

      20. Dezember 2016

      Achso, gerade vergessen. Homematic (ohne IP) hat keinerlei Cloud Verbindung. Du hast die volle Kontrolle. Das geht aber auchin meinem Vergleichsartikel hervor.

      Reply
      • Micha

        20. Dezember 2016

        Hallo Philipp,

        das hab ich doch auch so geschrieben bzw. vorausgesetzt – IP ist für mich aufgrund der Cloud Verbindung und den (noch) fehlenden Rolladenaktoren keine Alternative zu Homematic. Deshalb stehen hier auch schon einige HM Aktoren herum und warten auf ihren Einbau im Neubau… ;)

        Mein Post wäre unter dem Vergleichsartikel besser aufgehoben. Ich poste ihn da nochmals.

        Reply
  • Herbert Will

    10. Dezember 2016

    wenn ich das recht verstehe, läuft die ganze Steuerung bei Homematic IP auf einem Server im Internet ab.
    Der Access Point leitet alle Aktionen zu diesem Server, und der entscheidet, was zu tun ist.

    Da baue ich mir also ein Haus im Wert von mehreren hunderttausend Euro, und überlasse die korrekte Funktion einiger äußerst wichtiger Systeme, einem Dienst im Internet.
    Ganz abgesehen davon, ob dieser Dienst in 20 Jahren überhaupt noch existiert, habe ich da doch einige Bedenken auch was die Sicherheit betrifft.

    Mein Fazit:
    Jemand muss wohl mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein, der so ein System benutzt!

    Beste Grüße
    Herbert Will

    Zum Glück kann man die die IP-Geräte aber auch an der CCU2 anlernen,
    wie hier an anderer Stelle beschrieben.

    Reply
    • Philipp

      Philipp

      13. Dezember 2016

      Hallo Herbert,

      du hast recht, alles läuft über einen Server von eq3. Und ja, die von dir genannten Nachteile bzw. Risiken existieren. Genau zu dem Thema habe ich den folgenden Artikel geschrieben: https://www.technikkram.net/2016/06/homematic-oder-homematic-ip-was-ist-fuer-mich-das-richtige

      Zusammengefasst: Wenn ich für vie Geld einen Neubau automatisieren würde, würde ich definitiv zu Homematic raten. Man darf aber nicht den riesigen Vorteil von Homematic IP ignorieren: Es ist wesentlich einfacher einzurichten. Wer also nicht so viele Geräte einbinden will und sich nicht mit dem System intensiv beschäftigen will, der ist mit Homematic IP besser dran – allerdings mit dem Risiko, dass vielleicht irgendwann die Cloud im Hintergrund abgeschaltet wird. Wenn damit nach 10 Jahren 500€ in den Sand gesetzt werden, ist das aber vertretbar. Man sollte auch nciht vergessen, dass eq-3 eine deutsche Firma ist, die schon sehr lange in dem Geschäft ist. Das Risiko ist also relativ Gering.

      Gruß
      Philipp

      Reply
  • Roland Byner

    24. November 2016

    Hallo,
    Ich habe das System seit 1 Tag in Betrieb und Teste noch.
    Was mir aufgefallen ist das ich nur eine z.B Einbruchmeldung bekomme wenn ich die Homematic App öffne.
    Wo liegt das Problem??

    Reply
  • kleinerb

    18. November 2016

    Hallo,

    besitzt Homematic IP die Fähigkeit, die Anwesenheit zu überwachen?
    So das bei Abwesenheit automatisch die Heizung abschaltet und bei Anwesenheit eingeschaltet ?

    Reply
    • Philipp

      Philipp

      18. November 2016

      Hallo, kuze Antwort ist leider „Nein“. Das Thema Anwesenheitserkennung ist leider nicht so einfach. Für homematic gibt es sehr viele Ansätze (Handy anpingen, geofencing, dhcp lease überwachen, …) Die leider alle nur begrenzt gut funktionieren und viel gebastel erfordern. Es gibt eine enocean Lösung, die funktioniert. Ist allerdings nicht gerade günstig und leider inkompatibel zu Homematic IP.
      Tut mir leid, dass ich keine erfreulichere Antwort habe.

      Gruß
      Philipp

      Reply
  • Andrea

    11. November 2016

    Hallo Philipp, wir sind gerade in ein Haus gezogen, in dem noch eine Homematic mit CCU1 installiert ist. Funktionieren die Wand-Funkthermostate und die Heizungsregler auch mit der Homematic IP als Ersatz für die CCU1

    Reply
    • Philipp

      Philipp

      13. November 2016

      Hey Andrea, sorry dass ich erst jetzt antworte, aber für den Fall dass du noch keine Antwort gefunden hast: Nein, leider nicht. Du kannst die Homematic IP Geräte an eine CCU2 anlernen, aber nicht andersrum. Wenn du ein iPhone hast, gibt es aber auch eine elegante Möglichkeit über das INternet auf die CCU zuzugreifen. Dann kannst du auch bei dem alten System bleiben. Sebastian hat beschrieben, wie das funktioniert: https://www.technikkram.net/2016/08/homematic-pocket-control-externer-zugriff-ueber-vpn

      Gruß
      Philipp

      Reply
  • Christian

    17. Oktober 2016

    Hi Philipp,

    ich überlege mir so eine „smarte Alarmanlage“ zu beschaffen, Homematic IP oder ein ein System wie von ABUS Smartvest. Allerdings kann ich gerade nicht viel zum Datenverbauch dieser Systeme herauslesen. Wenn ich z.B. aus dem Haus gehe und ohne WLAN kurz checken möchte ob alles i.O. ist, was fallen da für Datenmengen an?
    Muss ich mir dann generell einen neuen Handyvertrag anschaffen?

    Hast Du hierzu schon Erfahrungen sammeln können?
    Gruß
    Christian

    Reply
    • Philipp

      Philipp

      17. Oktober 2016

      Hallo Christian,
      Ein „kurz nachschauen“ verbraucht so gut wie gar nichts. Es sind nur wenige kb die übertragen werden. Ich selber nutze das klassische Homematic und hatte die IP Version nur im Testbetrieb, daher habe ich keinen richtigen Erfahrungswert. Aber da ich selber Software schreibe und mich mit Datenübertragungen beschäftige, kann ich sagen dass du dir keine Sorgen machen musst. Vielleicht hast du am Monatsende 5MB übertragen… Es wird erst wesentlich mehr, wenn du das Bild einer Videokamera streamst und dir gerne stundenlag während der Arbeitszeit die Enten auf deinem Fischteich anschaust ;)
      Gruß, Philipp

      Reply
      • christian

        17. Oktober 2016

        ;) wäre schön wenn ich bei der Arbeit immer so viel Zeit hätte. Danke für die grandios schnelle Antwort.

        Ich habe irgenwo gelesen das bspw. bei ABUS Smartvest sich die APP nicht abschließen lässt und somit praktisch dauernd aktiv ist und somit auch immer zieht. Angeblich wären da bei einigen ganze GB am Ende des Monats verbraucht. Evtl. gibts bei Homematic IP bald auch ne Kamera im Programm.

        Gruß
        Christian

        Reply
  • DA13

    30. Juni 2016

    Hallo. Gibt es irgendwo die Möglichkeit herauszufinden, wann neue Komponenten auf den Markt kommen. Konnte da leider nichts finden. Speziell Rolladenschalter. Das würde das ganze System in meinen Augen ergänzen. Zumindest für die wichtigsten Funktionen.

    Reply
    • Philipp

      Philipp

      30. Juni 2016

      Hallo,
      Rolladenaktoren gibt es bis jetzt nur für Homematic. Z.b. den hier als Unterputz Variante oder den hier für Unterputzdosen. Ich arbeite noch einem Artikel, der auf die Unterschiede zwischen Homematic und Homematic IP eingeht. Aber wenn du mehr vor hast, ist Homematic wahrscheinlich das sinnvollere System. Dafür gibt es auch drahtgebundene Komponenten, die sich in den Sicherungskasten integrieren lassen (Hutschienenmontage). Nachteil ist, dass man sich etwas mehr mit dem System und der Technik beschäftigen muss. Schau dir doch einfach mal unsere Artikel über Homematic an (https://www.technikkram.net/smart-home). Ob und wann es welche Komponenten für Homematic IP geben wird, kann dir wohl keiner sagen.

      Viele Grüße
      Philipp

      Reply

Schreibe einen Kommentar