E-Learning für bessere Chancen im Job

Vor allem in der Altersklasse 60+ hat der Trend Computerkurs bereits vor langer Zeit Einzug gehalten und sorgt dabei maßgeblich für ein etwas verstaubtes Image. Wer sich mit Computer, Tablet und Smartphone auskennt oder zur Generation der Internet-Natives gehört, neigt gerne dazu, diese Schulungen etwas zu belächeln. Tatsächlich jedoch boomt der Markt an Videos, Lernportalen und Computertrainings immens – auch bei uns Jungen und Junggebliebenen – denn es gibt immer neue Software, die einem auch im Berufsleben begegnen kann.

E-Learning

Kurse für Quasi-Autodidakten gibt‘s mittlerweile bei Youtube, in Foren und Blogs. Auch das Geschäft mit Schulungen, die sich gezielt an Unternehmen richten, boomt. Anbieter lizenzierter Computerkurse, wie zum Beispiel medienreich, gehen davon aus, dass insbesondere gängige Text- und Bildbearbeitungsprogramme im beruflichen Alltag dauerhaft nicht mehr wegzudenken sind. Wer hier nicht ganz fit ist, kann schnell mal beruflich auf der Strecke bleiben.

Um nicht mehr zu denjenigen zu gehören, für die Probieren über Studieren geht, könnte ein Gutschein, der ein wenig auf die technischen Sprünge hilft, eine gute (Weihnachts-)Idee sein. Die fachliche und didaktische Qualität der jeweiligen Kurse lässt sich natürlich nicht in Gänze überblicken, aber ich möchte euch hier nun einen groben Überblick über die überhaupt vorhandenen Themen und Möglichkeiten liefern.

Digitales Marketing oder Photoshop

Die Wahl des Online-Kurses ist natürlich immer von deinem Job abhängig. Vom Onlinemarketing in drei Tagen bis hin zu den Excel- und Photoshop-Grundlagen gibt es unzählige Dinge, die einen beruflichen Mehrwert für dich haben können. Adobe-, InDesign- oder Illustratorkurse sind in vielen Branchen sehr hilfreich, eine Cinema4D-Schulung ist sicherlich in den Bereichen Design und Verarbeitung von (bewegten) Bildern förderlich. Auch von Microsoft-Kursen kannst du profitieren – Lizenzierungsworkshops stellen dich im Betrieb sicher auf noch solidere Beine. Denn schließlich gilt: Wissen ist Macht – und dieses „Gesetz“ gilt heute ganz selbstverständlich auch für die gesamte Internet- und Technologiebranche.

Wichtig ist bei alledem am Ende jedoch auch immer das Zertifikat, das dir ausgestellt wird. Egal wie viel du praktisch in den Programmen drauf hast, im bürokratischen Deutschland ist es zumindest gängig und dementsprechend wichtig, alle Kenntnisse schriftlich bestätigt zu haben. Für etwaige Bewerbungen machen sich die Zertifikate ohnehin gut.

Zusatzwissen finanzieren

Wer es geschickt anstellt, kann viel lernen, ohne dabei viel ausgeben zu müssen. Mitunter werden Schulungskosten vom Unternehmen übernommen und  es gibt Rabatte bei größeren Mitarbeiteranmeldungen. Vielleicht könnt ihr es auch als Bildungsurlaub deklarieren. Kontakte bzw. Netzwerke erleichtern den Zugang zudem. Ansonsten gilt meist auch, dass die ausgegebenen Euros gut investiert sind – schließlich ist Bildung heute von unschätzbarem Wert und aus ihr resultiert im besten Falle ein deutlich gesteigerter Output.

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