Plex-Server: Synology DS216play – 4K und günstiger als DS214play

Auf der IFA hat Synology den Nachfolger der beliebten NAS DS214play (zu unserem Bericht) vorgestellt. Die neue DS216play und die DS214play eignen sich beiden hervorragend als NAS-System und als Plex-Server, da mit der vorhandenen Hardware auch transcodiert werden kann. Kleiner Einschub: Transcodieren bedeutet, ein vorhandenes Format in ein anderes in Echtzeit umzurechnen. So kann beispielsweise ein Film in Full HD (1080p) der auf der heimischen NAS liegt bequem auf einem Smartphone (unterwegs) geguckt werden, ohne dass die volle Auflösung (und damit eine sehr hohe Datenrate) übertragen werden muss. Bei der DS214play gibt es CPU bedingt ein paar Einschränkungen, sodass 1080p Filme kaum gespult werden konnten beim Transcodieren. Synology

Dies stellt aber kein großes Problem dar, da fast jeder Plex-Client die aktuellen Codecs unterstützt und so das native Format abspielen kann ich selbst verwende die DS214play für mein eigenes Media-Center. Wie ich gemerkt habe, schreckt der hohe Preis dieser Lösung viele von euch ab einen solchen Server aufzubauen, denn es kommen schnell mit Festplatten 400€ zusammen. Umso schöner ist es, dass die neue Synology DS216play nicht nur ein besseres Transcoding bietet, sondern auch etwas günstiger im Preis ausfallen soll.

Doch was erwartet uns?

Neu wird sein, dass die DS216play NAS durch Ihren neuen H412 Chip, die 4K-Transcodierung (UHD) in Echtzeit bewältigen kann. Auch wird angegeben, dass 3 parallel laufenden Filme in 1080p gleichzeitig umgerechnet werden können. Gerade für ältere TV-Geräte wird dies interessant, die noch kein 4K beherrschen. Auch die 4K Wiedergabe wird von vielen Player noch nicht unterstützt, so müsst Ihr euch keine Sorgen machen, in welchem Format ein Film oder eine Serie bei euch auf der Festplatte liegt.

Die neue CPU besitzt 2 Kerne mit je 1,5 GHz Taktung. Intern ist 1 GB RAM verbaut, der nicht erweitert werden kann. Im Gegensatz zur DS214play, die eine Reihe von Schnittstellen vorweisen konnte (SD-Karte, 1x USB 2.0, 2x USB 3.0, 1x eSATA und 1 Gbit LAN), wird die neue DS216play nur noch einen USB 2.0 und eine USB 3.0 Schnittstelle haben. Der Netzwerkanschluss beliebt unverändert. Schade finde ich hier, dass auf den SD-Kartenleser verzichtet wird. Gerade im Home-Entertainment Bereich ist dies doch eine sehr gängige Schnittstelle um Fotos zu kopieren.

Synology NAS

Die NAS nimmt 2 Festplatte inter auf, der größere Bruder die Synology DS416 bietet Platz für 4 HDDs.

Beide werden mit dem neuen Betriebssystem DiskStation Manager 6.0 (DSM) ausgestattet sein und bereits im Oktober auf den Markt kommen.

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5 Comments

  • Robin

    29. November 2015

    Eine manuelle Installation von Plex funktioniert auch nicht!

    Reply
  • Robin

    29. November 2015

    Hi ich kann dir auch nicht so recht folgen. Plex wird für die DS216play im Paketzentrum gar nicht angeboten. Und wenn man recherchiert kommt man zu dem Schluss dass Plex den verbauten Prozessor nicht unterstützt.

    Nutzt du das Modell mit Plex?

    Gruß Robin

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  • Michael

    27. November 2015

    Da muss ich DJ zustimmen.

    Ich bin über Google auf deine Seite gekommen, da ich auch Infos zu der Kombi Plex + DS216play suche, insbesondere was das Transkodieren betrifft.
    Laut dem Plex Forum, wo auch schon zum Vorgängermodell diskutiert wurde, soll auch das Modell DS216play nicht in der Lage sein mehr als nur 720p in niedriger Bitrate zu transkodieren.
    Ganz einfach deswegen, weil laut Aussage von Plex der Hardwaredecoder des DS216play nicht unterstütz wird. In dem Fall kommt es dann alleine auf die verbaute CPU an.

    Wenn du allerdings andere Infos haben solltest oder besser: das schon selbst testen konntest, dann bin ich ganz Ohr :)

    Grüße
    Michael

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  • DJ

    9. Oktober 2015

    You’re mentioning Plex. Plex has never supported the transcoding capabilities on the DS214play and I don’t think it will support the transcoding capabilities on the DS216play. So from a Plex perspective these NAS’es don’t add any value, right?

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