CocktailAudio X12 Musik Server im Test

Mit dem X12 aus dem Hause CocktailAudio, bekommt man für 599,00€ (Link) einen Lüfterlosen All-in-One HiFi Musik-Streaming-Server. Der X12 ist mit seinen 180 x 100 x 150 mm wirklich sehr kompakt und macht optisch in schwarz oder weis auch einiges her und ich habe mir den X12 einmal näher angeschaut und möchte hier meine Erfahrungen mitteilen.

In dem kleinen Kasten können die Musikdateien auf einer 3,5″ oder 2,5″ Festplatte mit bis zu 4 Terabyte abgelegt werden, welche aber nicht im Lieferumfang enthalten ist. Für das digitalisieren von Musk, besitzt der X12 ein passendes DVD Laufwerk, von welchem natürlich auch direkt Musik über den eingebauten Digitaler Vorverstärker mit 2 x 30 Watt wiedergegeben werden kann.

Musik ins Haus zu streamen, dass kann man mit jedem normalen NAS (Network Attached Storage) sicherlich ohne Probleme, aber die Musik von CD oder auch von LP zu digitalisieren, ist für manch einen doch nicht so einfach und hier kommt der X12 ins Spiel. Das integrierte Laufwerk kann Audio CDs nämlich direkt rippen und das in fast alle gängigen Formte wie etwa WAV, FLAC, M4A, AIFF, Ogg und natürlich als MP3 und das bis zu 192KHz.

Wer über die analogen Schnittstellen etwa seine LP Sammlung digitalisieren möchte, dem stehen dazu Bitraten mit bis zu 24 Bit und 96 kHz zur Verfügung. Der X12 kann entweder per Kabel oder über einen optionalen WLAN Dongle ins Netz eingebunden werden und somit werden beim digitalisieren direkt alle Notwenigen Informationen (Metadaten) inkl. CD Cover aus dem Internet gezogen und dieses Infos werden dann auf dem 4,3″ großen Farbdisplay dargestellt.

Die Bedienung ist entweder über die Fernbedienung, oder auch direkt am Gerät möglich und gibt es einen passenden Drehregler und an der Oberseite gibt es auch noch zahlreiche Tasten, etwa für die die Wiedergabesteuerung. Weiterhin gibt es an der Vorderseite noch einen USB 2.0 Port und einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss.

Auf der Rückseite erwarten einen alle notwenigen Anschlüsse für die Ein- und Ausgänge und da wären neben zwei digitalen (Toslink und S/PDIF) auch 2 x Cinch, sowie Schraubklemmen um Lautsprecher anzuschließen und zusätzlich gibt es auch hier noch 2 USB 2.0 Anschlüsse.

Im Netzwerk fungiert der X12 auch als UPnP-Streamer und somit kann man mit passenden Apps auch vom Smartphone, Tablet oder auch vom Smart-TV auf die Musik zugreifen. Das vom X12 selbst bereitgestellt Web-Interface ist optisch und funktional leider eine Zumutung. Wer nicht nur seine eigene Musik abrufen möchte, kann vom X12 auch auf die Online Musik Dienste Qobuz & Simfy zugreifen.

Fazit: Wer seine Musik nicht mit dem Rechner und etwa iTunes digitalisieren möchte und auch kein NAS sein eigen nennt, für den könnte der CocktailAudio X12 interessant sein. Das man bei dem Preis weder eine Festplatte, noch USB 3.0 Anschlüsse bereitstellt, finde ich leider sehr schade.

Das könnte Dich auch interessieren


Schreibe einen Kommentar