Die Backuplösung Acronis True Image 2015 im Test

Wer regelmäßig meinen Blog liest, der weis ich favorisiere Acronis True Image (Link) seit Jahren unter Windows als Backuplösung für den Fall der Fälle. Die Einrichtung geht Kinderleicht und man kann Dateien, Verzeichnisse oder auch gleich die ganze Festplatte auf eine externe Festplatte, ins lokale Netzwerk oder in die Acronis Cloud sichern und bei einem Defekt oder einem sonstigem Ausfall, sein System umgehend zurückspielen.

Acronis hat in den letzten Versionen die Oberfläche immer weiter vereinfacht, um es auch technisch nicht so versierte Benutzern so einfach wie möglich zu machen, eine Sicherung Ihres System zu erstellen. Die aktuelle Version von Acronis True Image 2015 ist dank der großen Buttons auch mit einem Touch Bildschirm zu bedienen und das mach bei den aktuellen Verkaufszahlen solcher Geräte auch Sinn. 

Wie auch bei allen vorherigen Versionen gibt man für eine Sicherung Quelle und Ziel an und kann wenn gewünscht in den Optionen Vollsicherung, Inkrementelle oder differentielle Sicherung auswählen. Sicherungen lassen sich natürlich auch planen, Ausschlusskriterien, Integritätsprüfung, und Komprimierung definieren und zusätzlich lässt sich die Sicherungsdatei verschlüsseln (AES-256 bit) und mit einem Kennwortschutz versehen.

Das sind aber alles optionale Einstellungen und für eine „einfache“ und schnelle Sicherung des Rechners auf eine externe Festplatte sind es wirklich nur 4 Klicks.

Neben der Sicherung auf eine USB Festplatte oder in das lokale Netzwerk, bietet auch Acronis eine Sicherung in die eigene Cloud an. Leider kann man hier keinen anderen und bei vielen ja bereits vorhandenen Cloud Anbieter wie Copy, Dropbox, Google Drive, One Drive und Co. als Speicherort angeben.

Aber egal welchen Ort in der Wolke man wählen würde, im Fall einer Wiederherstellung wird dieser zum Flaschenhals und von der extremen Auslastung der Internetleitung beim sichern wollen wir erst gar nicht reden.  Auch wenn eine neue Funktion vor dem Backup prüft, welche Daten in der Cloud schon vorhanden sind und auf den Upload dieser verzichtet, rate ich immer noch zu externen USB 3.0 Festplatten als Sicherungsort und eine WD Elements mit 1 Terrabyte (Link) kostet bei Amazon aktuell gerade einmal 63,89€ und die Preise fallen weiter.

Funktionen wie Universal Restore die früher Käufern des Acronis True Image Plus Pack vorbehalten waren, sind in der aktuellen Version bereits inklusive.

Mit Universal Restore können Systemsicherungen auch auf einer abweichender Hardware wiederhergestellt werden. Unter den Extras gibt es dann auch die beliebte Klon Funktion, mit der man sein System auf eine andere Festplatte umzuziehen kann. Weiterhin steht zum sicheren Löschen von Festplatten der Drive Cleanser bereit und für eine Art Kiosk Modus der Acronis Startup Recovery Manager, welcher sich perfekt für Konferenzräume eignet.

Es sind aber auch Funktionen weggefallen, wie etwa Try & Decide mit der man in einem Schutzmodus neue Software oder Einstellungen ausprobieren konnte und danach die Veränderungen wieder verwerfen wurden. Aber so ist das bei Software Updates, da muss der Hersteller auch mal alte Zöpfe abschneiden, das hat Apple bei iOS auch durchgemacht.

Fazit: Mit der aktuellen Version 2015 passt Acronis sein Design mehr der Windows 8 UI an und verbessert die Bedienung von Touch Bildschirmen und integriert die Funktionen aus dem ehemaligen PlusPack und das war es dann auch schon an „Neuerungen“.

Acronis True Image 2015 arbeitet wie in den letzen Versionen absolut zuverlässig und das ist bei einer Sicherungslösung das definitiv wichtigste. Wer noch keine regelmäßige Sicherung seines Systems durchführt, sollte zuschlagen und wer bereits eine Vorgängerversion verwendet, kann dieses auch weiterhin tun, wenn man nicht ein Feature aus dem damaligen PlusPack benötigt.

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