iOS 8 Ortungs-Systemdienste im Detail erklärt

Ich hatte ja bereits darüber berichtet wie man einiges an Akkuverbrauch unter iOS einsparen kann, indem man unter anderem die Ortungsdienste anpasst. Manche der Systemdienste (zu finden unter: Einstellungen > Datenschutz > Ortungsdienste > Systemdienste) dürften von Ihrer Beschreibung selbsterklärend sein, aber hier findet ihr jetzt eine kleine Erläuterung der einzelnen Menüpunkte.

Ortungsdienste

Bewegungskalibrierung: Unterstützt den M7 oder M8 co-processor mit Bewegungsdaten

Funknetzsuche: Sendet Informationen über Funknetze an Apple um etwa den Verbindungsaufbau zu verbessern.

Kompasskalibrierung: GPS unterstützte Kalibrierung vom digitalen Kompass

Mein iPhone suchen: Notwendig für den „Diebstahlschutz“ vom iPhone, wodurch man es bei Verlust orten und wenn nötig auch Fernlöschen kann.

Ortsabhängige Hinweise: Abhängig der Position des iPhones könnten Hinweise etwa über Unwetter angezeigt werden.

Ortsabhängige iAds: Das iPhone sendet den Standort an Apple, um einen mit geografisch relevanten iAds (Werbung innerhalb von Apps) zu versorgen.

Spotlight-Vorschläge: Die Spotlight-Suche kann dann auch die aktuelle Position bei Suchanfragen, wie etwa nach Restaurants berücksichtigen.

Standortfreigabe: Notwendig für die App Find my Friends (Freunde) um den Standort bei einer Anfrage zu übermitteln.

WLAN-Netzwerke: Verbesserte Ortsbestimmung per Public-Wi-Fi Hotspots

Zeitzone einstellen: Wer diesen Dienst aktiviert, bekommt von Apple immer die richtige Uhrzeit anhand seiner Position bzw. Zeitzone angezeigt.

Häufige Orte: Das iPhone merkt sich Orte, an denen man sich vor kurzem aufgehalten hat und wie oft diese besucht wurden, um Orte kennenzulernen  die für einen wichtig sind. Die Daten dienen dazu, individuell angepasste Dienste wie etwa Routenvorschläge anzubieten.

Diagnose & Nutzung: Schickt regelmäßig Nutzungsdaten und erstellte Diagnoseinfos über Fehler mit dem dazugehörigen Ort an Apple um das Nutzungsverhalten besser zu verstehen und Fehler zu beseitigen.

In der Nähe beliebt: Das iPhone sendet in periodischen Abständen die Positionen, an denen Apps gekauft oder verwendet wurden, an Apple. Dies dient zur Verbesserung der Datenbank um geografisch relevante Apps anzubieten.

Verkehr: Das iPhone sammelt Bewegungsdaten und schickt diese an Apple um in der eigenen Karten App die Routen besser berechnen zu können. Steht man als Beispiel auf der A1 anstatt mit „normalerweise“ durchschnittlich 100 kmh zu fahren, besteht dort mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Stau.

Laut Apple werden alle Daten in anonymer und verschlüsselter Form übertragen.

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One Comments

  • LinuxDoc

    26. September 2014

    Das mit der Bewegungskalibrierung ist irgendwie fragwrdig, das Tauch auch auf dem iPhone 5 (ohne "s") auf.
    Leider ist zu dem Thema nichts im Netz zu finden.

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