Meine Erfahrungen mit einem mobilen Familienkalender

Im beruflichen Umfeld mag vieles eifacher erscheinen, was Terminplanungen angeht und der eine oder andere hat dafür sogar jemanden, der einem diese Arbeit abnimmt. Im Privatleben sieht das aber oft anders aus und wenn man bei der Terminplanung Rücksicht nehmen will oder muss, dann empfiehlt sich die Kalenderfreigabe.

Ich fahre ein solches Konstrukt schon seit Jahren und dieses auch bevor, kleine Mitbewohner Terminplanungen noch mehr beeinflussen konnten. In den letzten Wochen wurde ich von zwei Freunden gefragt, wie wir es mit unseren Terminen so handhaben, weil beide Nachwuchs bekommen haben und es jetzt anscheinend mit der „Zeitplanung“ etwas schwerer ist.

Um Rückfragen wie „Kann ich am Montag …..“ oder „Haben wir dann Zeit?“ usw. zu vermeiden, empfiehlt es sich mit Kalenderfreigaben zu arbeiten und dieses ist eigentlich recht einfach und lässt sich perfekt mit 2 iCloud oder auch mit Google und auch Exchange Accounts umsetzen.

Ein solches Konstrukt lässt sich auch beliebig erweitern und perfektionieren, aber wir fangen mal mit der einfachen Version an. Ausgangspunkt des Beispiels sind hier 2 iPhones und 2 iCloud Accounts, aber wie gesagt es geht auch perfekt mit Google Accounts  unter Android oder mit outlook.com auf dem Windows Phone und vielen weiteren Anbietern.

Jeder gibt jetzt seinen eigenen iCloud Kalender lesend für den anderen frei und das geht entweder direkt am iPhone in der Kalender-App oder auf iCloud.com. Danach erstellt man einen weiteren Kalender, etwa mit dem Familiennamen und gibt diesen erneut für den anderen frei, jedoch erlaubt man hier die Bearbeitung und jetzt sollten 3 Kalenderfreigaben vorhanden sein.

Die Kalender unterscheiden sind dann auch farblich voneinander und somit hat man im Prinzip jederzeit eine gute Übersicht, der eigenen bzw. gemeinsam verfügbaren Zeit. Wichtig ist hier jetzt nur etwas Disziplin, also dass man seine Zeiten auch umgehend pflegt und natürlich abgesagte Termine auch wieder löscht und dann ist eine solche Lösung sehr angenehm und effektiv.

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4 Comments

  • Olfi

    13. Februar 2014

    Meine Freundin und ich haben auch jeder seinen eigenen Kalender, den wir dem anderen lesend freigegeben haben. Funktioniert prima. Das Einzige was etwas strt ist, das man bei keiner mir bekannten Kalender-App (iOS) die Erinnerungen von Terminen des fremden Kalenders abschalten kann. Ich bekomme so also stndig (unntige) Erinnerungen zu Terminen meiner Freundin.

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    • Marc Broch

      Marc Broch

      13. Februar 2014

      Das hat mich auch genervt und lässt sich unter iOS abstellen. Einstellung / Mail / Kontakte/ Kalender und dann ganz unten Freigegeben Hinweise deaktivieren.

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      • Olfi

        14. Februar 2014

        Danke fr den Hinweis. Hat mir gestern keine Ruhe gelassen und bin so nach etwas googlen auch auf diese Einstellung gekommen. Im Englischen wird diese Einstellung mit der viel treffenderen Bezeichnung Shared Calendar Alerts versehen.

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  • Manni

    13. Februar 2014

    Einer der beiden Freunde besttigt: Es funktioniert wunderbar und selbst die Frau ist begeistert! Danke fr den Tip. Die Termine sind nun im Griff

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