Notebook, Tablet, Touch Book oder wo geht die Reise hin?

Mobile Geräte wurden in den letzten Jahren immer Leistungsstärker und zugleich auch günstiger. Dazu kommt, dass Menschen sich mehr Mobilität wünschen und daher kommt für die meisten, eine „graue Kiste“ unter dem Schreibtisch bei einer Neuanschaffung nicht mehr in Frage. Die Hersteller versuchen, mit mehr oder weniger Innovativen Ideen auf die unterschiedlichen Kundenwünsche zu reagieren.

Als Steve Jobs am 27. Januar 2010 das erste iPad der Presse vorgestellt hat, stand eigentlich bereits fest, dass ein Klassisches Notebook früher oder später, ausgedient haben wird. Es war ein langer und sicherlich nicht einfacher Weg für die Hersteller, denn auf der einen Seite wollten die Kunden ein Gerät wie ein iPad, also sehr mobil, einfach zu bedienen, aber es sollte noch Leistungsstärker und vor allem nicht so „eingeschränkt“ sein, denn man wollte seine bekannte Software weiter verwenden.

Apple hatte natürlich den großen Vorteil, ein eigenes Betriebssystem auf wiederum eigene Hardware anpassen zu können, wie sie es bei allen ihren Modellen machen. Die meisten PC Hersteller, sind aber sehr von Microsoft abhängig und Windows 7 war und ist meiner Meinung nach, ein sehr gutes Betriebssystem, aber es ist nicht für Touch Bedienung ausgelegt.

Acer, Asus, Dell und alle anderen Hersteller, versuchten also mit vorhandenen Mitteln, Ihre Hardware attraktiver zu machen und so wurde 2011 dank den neuen Prozessoren von Intel, die Ultrabook Sparte eröffnet. Auch in diesem Segment, kann man Apple wieder als Vorreiter bezeichnen, denn bereits im Jahre 2008 stellte Steve Jobs das erste Macbook Air vor.

Am 26.10.2012 veröffentlichte Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8, was aber von vielen Anwendern im ersten Schritt nicht wirklich positiv aufgenommen wurde. Fehlender Startbutton, komplett neue Oberfläche, kein direkter Start in den Desktop möglich usw. machten es Microsoft nicht gerade einfach, die Herzen der Käufer und somit der PC Hersteller zu gewinnen.

Es scheint aber so, als wenn es mit Windows 8.1 eine Möglichkeit geben würde, die verschiedenen Wünsche der Kunden umsetzen zu können, denn man hat auf die Kritik regriert. Ein reines Tablet ist für unterwegs oder auf dem Sofa, sicherlich perfekt zum konsumieren von Inhalten geeignet, aber weniger zum erzeugen solcher. Es gibt ja nicht umsonst, eine große Anzahl von Tastatur-Hüllen für iPad und Co.

Das Ende Oktober 2013 auch in Deutschland für 379,00€ (UVP mit 32GB) verfügbare ASUS Transformer Book T100, eröffnet einen sehr interessanten „neuen“ Markt.

In der kleinsten Variante hat es hat einen AtomT QuadCore Z3740 mit 1,80 GHz, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und bietet 32 Gigabyte Festplattenspeicher. Somit hat es sicherlich genug Leistung, um die Anforderungen der meisten Anwender zu erfüllen. Mit bis zu 11 Stunden hat es eine sehr lange Akkulaufzeit und ist natürlich ausgestattet mit Windows 8.1.

Es sind es eigentlich zwei Geräte in einem, denn das 10,1-Zoll-Display dient als Tablet und lässt sich mittels Tastaturdock blitzschnell in ein vollwertiges Notebook umwandeln. Mit nur 1,03 kg Gesamtgewicht (523 g für das Tablet), ist es leichter, dank der „2 Geräte“ flexibler und vor allem günstiger als die meisten Ultrabooks.  

Es bleibt also weiter spannend, was andere Hersteller in den nächsten Wochen, also noch gerade kurz vor dem Weihnachtsgeschäft, in den Handel bringen und vor allem, welche Innovative Ideen noch umgesetzt werden können.

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