Hotels müssen Ihr WLAN besser schützen

Dieses Jahr ist WLAN und der damit verbundene Internetzugang im Hotel meines aktuellen Urlaubs für alle Gäste kostenlos. Die Nachfrage ist groß und das sieht man schön an den leuchtenden Displays der Smartphones und Tablets am Abend. Letztes Jahr wollte der Club noch 80,00€ für 14 Tage Internetzugang haben. Jetzt hat der Anbieter reagiert und es stellt es kostenlos zur Verfügung, aber in Tunesien ist es mit der Geschwindigkeit des Internets eh so ne Sache und wenn sich jetzt noch alle Gäste den Zugang teilen, dann wird es nicht schneller.

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Ich wollte mal rausfinden wie es um die Sicherheit des Zugangs steht, denn man braucht keinen WLAN Schlüssel oder ähnliches. Schönes freies Internet, so wie es jeder am liebsten hat.

Also einfach mal das vom DHCP Server zugewiesenen Gateway per Safari angesteuert und nun ist Benutzername und Passwort einzugeben. Ich will an der Stelle nicht anfangen spezielle Software oder ähnliches einzusetzen, sondern einfach mal gucken, wie weit wird der erste Teeny der sich ein bisschen besser mit dem Computer auskennt, in den Sommerfereien kommen wird.

Es gibt so ein paar Standardkombinationen die man hier versuchen kann und wer schon ein paar Router eingerichtet hat, kennt die bestimmt. Siehe da erster Versuch ein Volltreffer. Admin / Admin und schon war ich auf dem WLAN Router des Clubs. Es handelt sich hierbei um einen FAST1704 vom Provider Orange.

Abgesehen von der Möglichkeit die Kiste einfach mal neuzustarten oder ganz auszuschalten ist es jetzt ein leichtes einige Änderungen vorzunehmen. Man könnten den Router quasi kapern und nur eigenen MAC Adressen den Zugang gewähren. Natürlich könnte man das Admin Passwort ändern die SSID verstecken usw. Es gäbe also wirkliche viele kleine Gemeinheiten, die man so anstellen könnte. Nicht jeder Hotelier hat einen IT Admin zur Hand und kann den zum beheben seiner schlampigen Konfiguration heranziehen.

Wenn dem Gast dann einfach evtl. für mehrere Tage das in der Hotelbeschreibung kostenlose Internet entzogen wird, dann ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Natürlich sollte man sich auch mal Gedanken darüber machen, ob ein einfacher Router vom ISP das richtige ist, den nach Einstellungsmöglichkeiten für etwa Bandbreitenmanagement, sucht man in der Regel vergebens. Also zumindest sollte der Router besser gesichert werden und ab einer gewissen Menge an Zugriffen, sollte über eine passende Hardware nachgedacht werden. Ohne Bandbreitenmanagement kann bei einer geringen Leitungskapazität nämlich ein Skype oder Face Time Video Anruf nach Hause, alle anderen Gäste total ausbremsen.

Ich weis nicht wie in Tunesien die Rechtslage beim Thema Haftung ist, aber Hoteliers und Gastronomen haben in Deutschland hier ein echtes Problem. Denn bieten sie einen Internetzugang für ihre Gäste an, können sie als Anschlussinhaber für die aufgerufenen Inhalte verantwortlich gemacht werden.

Dafür gibt es aber die sorglosbox einen WLAN-Router der einfach an den bestehenden Internet Zugang  angeschlossen wird. Damit kann man seinen Gästen rechtssicher Internet zur Verfügung stellen. Die Box stellt eine Verbindung zum sorglos Server her. Dadurch gehen die Gäste fortan nicht mehr mit der eigenen IP-Adresse sondern mit einer sorglos IP-Adresse ins Internet. Nach außen hin ist also lediglich sorglosinternet sichtbar.

Im Falle einer Missbrauchshandlung ist sorglosinternet der erste Ansprechpartner. Als Betreiber des WLAN tritt man selber nicht in Erscheinung, weil sorglosinsinternet als Telekommunikationsanbieter auftritt, kann er nicht haftbar gemacht werden. Gerade für kleinere Unternehmen scheint dies eine sehr praktikable Lösung zu sein, die leicht realisiert werden kann. Die Box kostet einmalig nur 99 Euro und monatlich nur 19 Euro. Interessenten können die sorglosbox bei sorglosinternet bestellen.

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