Latitude 6430u Ultrabook ein Testbericht

Ein 13″ Notebook ist für mich persönlich schon die beste Wahl und daher ist das Dell XPS 13 unter den Windows Ultrabooks schon mein Favorit, welches ich hier im Test vorgestellt habe. Jedoch ist 14″ auch noch sehr interessant und allem von den Schnittstellen her, bietet das Latitude 6430u eine sehr gute Ausstattung.

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Erhältlich mit Intel Core i5 oder einem Core i7 Prozessor (zuzgl. 69,00€) und bis zu 16 Gigabyte RAM, ist das Latitude 6430u für fast jeden Anwendungsbedarf einsetzbar. Das 14″ Reflexionsarme HD-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung schaft eine maximale Auflösung von 1600 × 900 Pixeln. Eine Lite-ON SSD mit 64GB ist standardmäßig verbaut und lässt sich gegen einen recht happigen Aufpreis auf 128GB (zuzgl. 75,00€) oder 256GB (zuzgl. 228,00€) aufrüsten. Hier würde ich lieber die 64GB Version bestellen und mir separat eine Samsung MZ-7PC256B bei Amazon bestellen und verbauen, was wie immer bei Dell mit lösen von 4 Schrauben schnell erledigt ist.

Dell bietet vor allem bei Business Geräten wie dem Latitude 6430u, die Möglichkeit einer persönliche Konfiguration des Systems direkt im Webstore. Dort kann man unter anderem auch entscheiden ob man Windows 8 oder lieber Windows 7 (in verschiedensten Versionen) als Betriebssystem miterwerben möchte. Das gleiche gilt etwa auch für das Smartcard-Lesegerät oder das UMTS Modem. Wenn man es braucht, dann konfiguriert man es einfach dazu. In der kleinsten Konfiguration würde das Latitude 6430u ganze 1.111,00€ und in der maximalen 1.838,00€ kosten und das zzgl. MwSt. und Versand.

Nun aber zum eigentlichen Testbericht vom Latitude 6430u Ultrabook. Von Benchmark Ergebnissen usw. sehe ich wie immer ab und konzentriere mich auf Bereiche wie Verarbeitung und Einsatztauglichkeit. Man kann Dell schon zusprechen um höheren Preissegment ab 1000,00€ immer recht hochwertige Materialen zu verbauen, was auch beim Latitude 6430u der Fall ist.

Die Tastatur:

Den aktuellen Beitrag tippe ich wie immer bei einem Testbericht gerade auf dem Latitude 6430u und der Druckpunkt und die Tastengröße ist ok, aber nicht so optimal wie beim Dell XPS 13 was daran liegt, das die Tasten recht nah beieinander sind. Aber wie auch beim XPS 13 ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur sehr praktisch, wie etwa beim schreiben in dunklerer Umgebungen.

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Das Touchpad:

Ich konnte mich noch nie! mit egal welcher Art von Touchpad anfreunden und den Gipfel der Abneigung sind die TrackPoints wie sie schon immer in ThinkPads von IBM verbaut wurden. Aber natürlich sind auch hier wieder Geschmäcker und Anwendungsbedarf verschieden. Ich schließe am liebesten so schnell es geht eine Maus an, aber auf dem Mackbook fand ich das Touchpad schon ganz ok und konnte mich zumindest unterwegs damit anfreunden.

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Das Display:

Ob nun ein mattes (entspiegelt) oder schön Hochglänzendes Display im Auge des Betrachters die Richtige Wahl ist, muss wie immer jeder selber für sich entscheiden. Beim Latitude 6430u nimmt Dell einem die Entscheidung ab, weil es mit einem Reflexionsarmen HD-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer maximalen Auflösung von 1600 × 900 Pixeln ausgestattet ist. Es macht einen sehr guten Eindruck und auch bei direkter Sonnen oder Lampeneinstrahlung lässt sich alles ohne Probleme ablesen und wirkt recht scharf.

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Der Akku:

Dell verbaut in der Standardkonfiguration einen 3-Zellen-Lithium-Polymer-Akku mit 36 Wh und der Akku hällt bei „normaler“ und realistischer Verwendung, also mit WLAN und mittelmäßiger Hälligkeit locker 5 Stunden Dauerbetrieb durch und ist für ein Ultrabook mit Intel Core i5 oder Core i7 eine gute Leistung. Optional lässt sich gegen 19,00€ Zuzahlung ein 6 Zellen Akku mit 60 Wh verwenden und im großen Vorteil zum XPS 13 oder einem Macbook, kann der Akku auch unterwegs unkompliziert ausgetauscht werden.

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Die Verarbeitung:

Eine flüssigkeitsresistente Tastatur und eine LCD-Versiegelung schützen das Latitude 6430u vor Beschädigungen und Wettereinflüssen, wobei ich dieses zum einem bei einem Leihgerät nicht wirklich testen konnte und mich auch nicht darauf verlassen würde, das man etwa bei leichtem Regen seine E-Mail´s noch zu Ende schreiben kann, oder ein umgekipptes Glas mit klebriger Flüssigkeit wie Cola oder Saft dem Ultrabook nichts ausmachen wird. Dank verstärkter Metallscharniere lässt sich das Notebook aber wirklich weich öffnen und schließen und sollte auch einige Jahre im Einsatz noch eine gute Figur machen. Billige Schaniere sind bei intensiver Nutzung schon ein großer Verschleißfaktor. Die Soft-Touch-Oberfläche wirkt optisch natürlich nicht so hochwertig wie das Aluminium Gehäuse vom XPS 13 oder einem Macbook, aber sorgt für ein angenehmes Handgefühl und ist Kratzunempfindlicher. Es bringt mit dem 3-Zellen-Akku und einer Dicke von 20,9 mm ganze 1,69 kg auf die Wage und ist daher noch ein guter Begleiter, wobei das Gewicht im Segment der Ultrabooks schon recht hoch ist. Im Großen und Ganzen macht es einen sehr hochwertigen Eindruck!

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Die Anschlüsse und die Leistung

Hier spielt das Latitude 6430u seine wirklichen Vorteile gegenüber dem XPS 13 aus, welches was die Anschlüsse angeht, eher recht mager ausgestatteten ist. Das Latitude 6430u verfügt über einen RJ-45 Netzwerkanschluss (eine Seltenheit bei Ultrabooks), 2 x USB 3.0, einen USB/eSATA Kombianschluss. Einen Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss (Stereo), einen Speicherkartenleser für SD Karten, VGA und HDMI. Optional gibt es ein internes UMTS Modem und einen Smartcard-/Fingerabdruck-Lesegerät. Eine integrierte HD-Video-Webcam, WLAN und Bluetooth sind natürlich auch mit an Board. Im Inneren des Dell XPS werkelt entweder ein Intel® Core™ i5-3437U oder ein Intel® Core™ i7-3687U Prozessor. In der kleinsten Konfiguration hat es 4 Gigabyte RAM und lässt sich auf bis 16 GB RAM aufrüsten. Wie bereits erwähnt würde ich die von Dell verbauten Lite-ON SSD Festplatten nicht verwenden und bevorzuge eher eine SSD von Samsung.

Fazit: Das Dell 6430u ist ein gutes und solides Notebook, was sich auf Grund seine Größe und dem Gewicht gerade noch so Ultrabook nennen darf. Es bietet aber sehr viele Schnittstellen und mit der in Kürze verfügbaren optionalen Wireless-Docking lassen sich Monitore und andere Peripheriegeräte jederzeit schnell und einfach anschließen. In der folgenden Bilderserie ist der optische Vergleich zum Dell XPS 13 zu sehen, welches ich auch sehr empfehlen kann.

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